Wer sind DEINE FREUNDE überhaupt?
DEINE FREUNDE ist eine Wählergemeinschaft mit rund 50 Mitglieder aus allen Teilen Kölns – und dank eurer 2904 Stimmen bei der Kommunalwahl 2009 – mit einem Sitz im Rat, auf dem nun FREUND Thor Zimmermann sitzt. Die meisten von uns waren, bevor wir uns zusammen geschlossen haben, kommunalpolitisch nicht aktiv. Mit anderen Worten: Wir sind keine Experten und keine Politiker, wir sind engagierte Laien. Was uns eint, ist die Verbundenheit mit und das Interesse für unsere(r) Stadt. Mit unserer Wählergruppe wollen wir uns für Köln einsetzen und da etwas bewirken, wo wir zu Hause sind.
So, ihr habt einen Ratssitz, und jetzt?
Ja, wir haben einen Ratssitz, das ist toll und aufregend und jetzt geht es erst richtig los. Denn so ein Ratssitz ist mit ziemlich viel Arbeit verbunden, gerade wenn man ganz frisch dabei ist. Und auch Thor Zimmermann, unser Mann im Rat ist, wie alle FREUNDE kein Politiker – und mit zwei Jobs im „normalen“ Leben auch nicht unausgelastet. Also bemühen wir uns kollektiv und redlich Thor zu unterstützen und gemeinsam heraus zu finden und zu ergründen, wie der Rat funktioniert, und was wir dort mit einem Sitz bewerkstelligen können. Und Thor sitzt nicht nur im Rat, sondern wird auch in drei Ratsausschüssen sitzen: „Kunst und Kultur”, „Anregungen und Beschwerden” und „Verkehr”. Alles Themen, die uns ganz besonders am Herzen liegen und die es nun zu bearbeiten gilt. Und es gibt nicht nur Ratssitze und Ausschüsse zu besetzen, sondern auch Aufsichtsratsposten. Auch hierum wollen wir uns bemühen.
Und was heißt das alles nun konkret?
Konkret heißt das z. B., dass unser Ratsherr Thor Zimmermann und seine Vertreterin Ute Symanski eine Einführungsschulung besucht haben – quasi „Ratsarbeit für Anfänger“. Und jetzt sind wir alle schon viel schlauer.
Wir haben Arbeitsgemeinschaften gebildet, um die verschiedenen Themenbereiche zu ergründen und Thor bei den Vorbereitungen für die Ratssitzungen zu unterstützen.
Wir stehen im regen Austausch mit ähnlich gesinnten Kölner Gruppen, wie etwa Köln kann auch anders oder dem Kölner Komment und natürlich auch im Austausch mit den Ratsfraktionen.
Und über alles, was wir aktuell planen, informieren wir regelmäßig unter Neuigkeiten.
Wie kann ich Euch unterstützen?
Du kannst uns bereits mit Fragen, Anregungen und Informationen unterstützen: Wo könnte es schöner werden? Was läuft schief? Du kennst gute Modelle aus anderen Städten? – her damit – z. B. hier in den Kommentaren.
Am besten wirst Du jedoch Mitglied! – Wir sind eine offene Wählergruppe, und jeder, der unsere Satzung anerkennt und unser Programm unterstützt, kann bei uns Mitglied werden. Um uns vor Unterwanderung durch z. B. Rechtsextremisten zu schützen, behalten wir uns allerdings eine Zustimmung der Aufnahme vor.
Wenn du nicht aktiv werden, uns aber trotzdem unterstützen möchtest, freuen wir uns auch über eine Spende.
Mitgliedsantrag und Informationen zum Spenden findest du hier: Unterstützen
Und solltest du einfach noch ein wenig unentschlossen sein, dann schau doch einfach bei unserem Stammtisch vorbei. Den nächsten Termin findest du hier.
Du kannst auf dieser Seite neue Fragen mit der Funktion ‘Kommentar’ stellen, oder auch Kommentare abgeben. Bitte habe Verständnis dafür, dass wir diese erst freischalten. Damit können wir Beleidigungen oder rassistische Äußerungen verhindern.
Unsere Kommentare sind chronologisch sortiert, so sind sie leichter lesbar – die aktuellsten findest Du somit aber leider auch ganz hinten.
Unsere Antwort kann manchmal etwas auf sich warten lassen, wir haben viel zu tun, doch eine Antwort kommt bestimmt! Wir sind gespannt auf Eure Fragen!

Schade, dass der Wahlbezirk 35 (Mülheim I) noch(?) verwaist ist… .
Meine Stimme hättet ihr.
Hallo Jörg, leider konnten wir diesmal noch nicht in allen 45 Wahlbezirken antreten – in Mülheim I kann man uns 2009 tatsächlich nicht wählen. Wir haben erst vor Kurzem damit begonnen, unseren Wunsch nach Engagement konkret umzusetzen und sind einfach noch nicht genügend Leute. Du kannst uns (diesmal) also zwar noch nicht wählen – aber du kannst uns unterstützen. Wie, erfährst du hier.
Zunächst einmal ein Kompliment: Toll, dass ihr Köln menschen-, kinder- und fahrradfreundlicher und grüner machen wollt. Es heißt u.a. bei Euch “Weniger Autos heißt: bessere Luft”. Das finde ich super und unterschreibe ich sofort. Stichwort bessere Luft: Wie sieht es aus mit konsequentem Nichtraucherschutz. Warum muss ich z.B. mit meinem Kind in verrauchten, viel zu engen Aufzügen runter in die U-Bahn um dann unten auch noch den Qualm von einigen wenigen rücksichtslosen Rauchern einzuatmen? Da müsste doch auch was gemacht werden. (PS: Ich habe nichts gegen Raucher per se, aber ich finde generell, sie müssen mehr Rücksicht auf Nichtraucher nehmen – und nicht umgekehrt)
Hallo Sepp, vielen Dank!
In der U-Bahn herrscht ja bereits ein allgemeines Rauchverbot und in den Aufzügen sollte man meinen, dass aus Rücksichtnahme auch niemand raucht. Ein gutes Beispiel dafür, dass mit Verboten (die ohnehn praktisch nicht zu überwachen sind) wenig zu erreichen ist. Wir setzen auf eine Entwicklung zu einem gemeinschaftlicheren Miteinander, so dass sich solche Probleme quasi von selbst lösen, weil alle mehr Rücksicht auf einander nehmen. Bis dahin ist es bestimmt sinnvoll, die Verbotstafeln durch Hinweise auf die Gründe fürs Verbot zu ersetzen.
ich finde euer programm super! ich hab ne menge freunde und unabhängig sind alle ziemlich begeistert…vor allem von kulturschutz (bauwagen, odonien) und der fahrradfreundlichen stadt! ich glaube, ihr habt gute chancen!
lg vom ichbinich
Hallo Freunde,
wie schön das es Euch gibt. Zum Glück habe ich noch rechtzeitig von Euch erfahren. Meine Stimme habt ihr und ich erzähle jedem von Euch. Ob er/sie/es will oder nicht!
Kann man bei Euch noch Wünsche äußern?
Ich hätte so gerne Bäume in der Kyffhäuser Straße! Am liebsten Ginkgos, wie im Belgischen Viertel.
Liebe Grüße und Viel Erfolg
Chris
Guten Tag, leider ist Ihre Initiative genausowenig wählbar, wie all die anderen! Noch mehr umverteilen, noch mehr ausgeben, noch mehr sozial. Immer geht es nur um mehr Geld ausgeben. Keiner kümmert sich darum, wie das Geld hereinkommen soll oder noch schlimmer, wie die unverantwortlichen Schulden zurück bezahlt werden sollen. Das scheint bei allen total unsexy zu sein. So was kann und will ich nicht wählen!
Hallo Rainer. “Keiner kümmert sich darum, wie das Geld hereinkommen soll” – Geldverdienen ist mit Verlaub auch nicht Aufgabe eines Gemeinwesens. Das Gemeinwesen sollte das Steuergeld so klug und sparsam wie möglich ausgeben und dabei vermeiden, Schulden zu machen. Und das – glauben wir – könnte besser laufen in Köln. In dieser Stadt werden Milliarden in eine unnötige U-Bahnlinie gesteckt und die Kölner Messe für einen Appel und ein Ei an RTL vermietet – um nur zwei Beispiele zu nennen. Wenn man sich unsere Umfragefilme anschaut (siehe: http://deinefreunde.atomator.de/?p=1510), merkt man, dass die Kölner (okay, nicht repräsentativ) vergleichsweise preiswerte Wünsche hegen – die trotzdem die Lebensqualität in Köln anheben könnten.
Ich freue mich sehr, dass ihr euch engagiert und zur Wahl antretet. Ihr trefft genau die Themen, die auch mir in Köln die Wichtigsten sind, und nehmt dazu die richtigen Positionen ein. Schade, dass ihr nicht in allen Wahlbezirken antretet, aber hier in Ehrenfeld, wo ich meine Stimme abgeben werde, habt ihr sie sicher!
Meine Stimme deinen Freunden! Auf ein grüneres, schöneres und ehrlicheres Köln! Viel Erfolg!
alaaf!
wie könnte ich euch denn beitreten WENN ich wollte?
und wählen…hm…muss ich überlegen.
was haltet ihr von der 2. stimme? gibts die überhaupt bei ner kommunalwahl?
wie ihr seht, bin ich politisch nicht wirklich gebildet.
Hallo Marius,
Du hast sogar 3 Stimmen! Eine für die OB Wahl, eine für den Stadtrat und eine für die Bezirksvertretung. Wir kandidieren nur für den Stadtrat, und da wäre es natürlich toll, wenn du uns diese Stimme schenken könntest!
Beitreten könntest du uns, wenn du uns einen ausgefüllten Mitgliedsantrag zuschickst oder ihn einfach einem unserer Mitglieder mitgibst. Näheres findest du auch in der Rubrik Unterstützen.
Toll wäre ja, wenn du es einrichten könntest, bei einer unserer Aktionen dabei zu sein – dann lernst du uns nämlich mal direkt persönlich kennen! Wenn du magst, dann schick uns doch einfach eine Mail an info[at]deinefreunde.org und wir nehmen Kontakt mit dir auf.
Natürlich freuen wir uns auch ganz besonders über Spenden! Näheres dazu auch unter Unterstützen.
Viele Grüße,
Christian
hallo,
in einem anderen kommentar habe ich schon gesagt, dass ich leider erst heute durch den ksta bereicht auf euch aufmerksam geworden bin.
leider ist mein briefwahlumschlag schon im kasten.
meine finger tippen manchmal viel schneller als mein gehirn funktioniert.wollte daher schon fast mitglied werden, bin aber über die folgende sache gestolpert:
euer konto ist bei der deutschen skatbank im altenburger land. liest sich in meinen augen etwas komisch.
da ihr eine kölner partei für kölner bürger seid, frage ich mich, warum ihr kein konto bei einem in köln ansässigen institut habt? es gibt genügend volks und raiffeisenbanken in köln. auch hier gilt es arbeitsplätze in stadt zu erhalten.
über eine entsprechende antwort würde ich mich sehr freuen.
gruss
matthias
Hallo Matthias,
das mit der Deutschen Skatbank hat einen ganz einfachen Grund: Als Wählergemeinschaft gelten wir für die meisten Banken wie ein Verein. Und diesen werden ungern kostenlose Konten eingeräumt, da es keine haftbare Person gibt. Die Skatbank ist die einzige Bank im Lande (unseres Wissens), die sowas kostenlos macht (und ist übrigens eine Tochter der Raiffeisenbank).
Hoffe das hilft dir weiter!
Viele Grüße,
Christian P.
hallo christian,
vielen dank für die schnelle antwort. das leuchtet ein.
gruss
matthias
Hallo an alle Deine Freunde Mitglieder und Interessierte!
Ich hab mir grade euer Wahlprogramm durchgelesen und mich durch eure Seite geklickt; ich finde euer Programm echt gut und überlege auch, euch zu wählen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ihr zum Thema Wirtschaft kaum etwas geschrieben habt (oder ich hab’s übersehen…). Mich würde interessieren, wie ihr zu wirtschaftlicher Förderung, zur Wirtschaft allgemein, zu Ausbildungsplätzen, etc. steht… – auch Finanzierung/ Kostenverteilung
Hallo “Freunde”,
als Ex-Student kann ich mich noch an Euer belebendes Element im nahezu erstarrten Studentenparlament erinnern. Der Schritt in Richtung Stadtrat war längst überfällig. Gerade Eure bürgernahe Ausrichtung auf konkrete Anliegen in Sachen Verkehr, Umwelt und Lebensqualität in unserer Stadt sind Programmprioritäten, wie man sie auf kommunaler Ebene in Köln viel zu lange vermisst hat. Gesprochen davon haben die Etablierten alle, aber gerade in den letzten 10, 12 Jahren hat sich doch der Eindruck in Köln verstärkt, dass neue Projekte, die die Bürger in direkter Nachbarschaft betreffen, stets über deren Köpfe hinweg beschlossen wurden. Es wurde zwar informiert, aber Möglichkeiten zur Einflussnahme gab es nicht.
In diesem Zusammenhang liegen mir besonders drei Themen am Herzen: Zum einen die schon absurd unansehnliche und menschenunfreundliche Gestaltung Kölner Plätze (Barbarossaplatz, Ebertplatz, Wiener Platz etc.), zum zweiten die feindselige Ignoranz gegenüber dem Bedürfnis nach einem autonomen Zentrum für Kultur und Begegnung und zum dritten (die wohl übelste Tendenz in Köln) die seit Jahren zunehmende Privatisierung öffentlichen Raumes. Köln darf nicht nur Touristen und Konsumenten willkommen heißen, Köln gehört jedem Bürger/jeder Bürgerin. Die bürgerfeindliche Straßennutzungsordnung, die nicht dem Nutzen der Vielen (Bürger), sondern nur den Interessen der Wenigen (Geschäftsleute) dient und Menschen (Bettler, Straßenkünstler etc.) ausgrenzt, ist eine Schande für unsere Stadt.
Desweiteren darf es nicht sein, dass ehemals öffentlicher Raum, der mit dem Geld der Bürger bezahlt und gestaltet wurde (z.B. Bahn- oder KVB-Haltestellen oder Straßen, die in Einkaufsgalerien absorbiert werden), plötzlich privatisiert wird. Und “schwarze Sheriffs” haben in Köln meiner Meinung nach nichts verloren…
Ich glaube Ihr hättet mehr Stimmen(auch meine) bekommen, wenn Ihr mehr Werbung gemacht hättet. Ich habe das erste Mal euren Namen gelesen, als ich den Wahlzettel in der Hand hatte-Schade!
Gratulation zu eurem Sitz im Stadtrat! Da war die Stimme also nicht verschenkt ;o) Macht was draus, behaltet die Utopien für diese Stadt im Blick und ich hoffe, dass es mit einem Sitz nicht zu einsam ist.
Hallo Freunde,
ich wollte euch auf ein sehr interessantes Projekt der Uni Köln (u.a.) aufmerksam machen: Die Zukunftsschule Alfter. (www.zukunftsschule-alfter.de)
Ich bin mir sicher, dass ihr hier Ansprechpartner findet um interessante Konzepte für die Kölner Schulen zu entwickeln. Und nicht nur Schulen – als Studentin der Uni Köln bin ich täglich selber mit den Defiziten unserer Uni konfrontiert (Stichpunkte: Es hängen immer noch Netze in den Hörsälen; KLIPS).
Mich jedenfalls würde es sehr freuen zu kooperieren!
Beste Grüße,
Eva
Hallo Eva, vielen Dank für den Hinweis! FREUNDliche Grüße: Matthias Schmidt
Eine Frage, gibt es irgendeine Verbindung von eurer Gruppe zur ehemaligen Hochschulgruppe “Deine Freunde” an der Uni Köln.
Gruss
Hallo Sergio: es gibt tatsächlich ein paar Protagonisten, die auch schon damals mit dabei waren – darin erschöpft sich die Verbindung aber auch schon.
Was mir nun komplett fehlt bei Eurem Program ist die Einstellung zur Wirtschaft. Man kann nun nicht von Luft und Liebe leben. Und im Endeffekt kommen die meisten Steuern entweder von den Unternehmen oder den Arbeitnehmern (die ja nun mal in den Unternehmen arbeiten). Nur das Geld ausgeben ist zwar schön – aber ohne eine Wirtschaftspolitik die sich auch der Interessen der Leute annimmt die dieses Geld verdienen, wird dieser Geldstrom bald versiegen. Dann kann man so sozial sein wie man möchte, es wird kein Geld da sein.
Ein Arbeitnehmer
In diesem Zusammenhang liegen mir besonders drei Themen am Herzen: Zum einen die schon absurd unansehnliche und menschenunfreundliche Gestaltung Kölner Plätze (Barbarossaplatz, Ebertplatz, Wiener Platz etc.), zum zweiten die feindselige Ignoranz gegenüber dem Bedürfnis nach einem autonomen Zentrum für Kultur und Begegnung und zum dritten (die wohl übelste Tendenz in Köln) die seit Jahren zunehmende Privatisierung öffentlichen Raumes. Köln darf nicht nur Touristen und Konsumenten willkommen heißen, Köln gehört jedem Bürger/jeder Bürgerin. Die bürgerfeindliche Straßennutzungsordnung, die nicht dem Nutzen der Vielen (Bürger), sondern nur den Interessen der Wenigen (Geschäftsleute) dient und Menschen (Bettler, Straßenkünstler etc.) ausgrenzt, ist eine Schande für unsere Stadt.Desweiteren darf es nicht sein, dass ehemals öffentlicher Raum, der mit dem Geld der Bürger bezahlt und gestaltet wurde (z.B. Bahn- oder KVB-Haltestellen oder Straßen, die in Einkaufsgalerien absorbiert werden), plötzlich privatisiert wird. Und “schwarze Sheriffs” haben in Köln meiner Meinung nach nichts verloren…